2006 schon zum 6. Mal: Schüleraustausch mit Janowice in Polen

„Das bequeme Bett bleibt in guter Erinnerung" (Kreiszeitung vom 20. Mai 2006) und „Schulidentität ist wichtig" (Weserkurier vom 20. Mai 2006), lauteten die Überschriften der Zeitungsartikel.

Vom 4. bis 14. Oktober 2005 fand der Besuch der deutschen Bilder/Polenaustausch/Knoop 081_resize.jpgAustauschgruppe in Janowice Wiel-kie (Groß Jannowitz) bei Jelenia Gora (Hirschberg) in Niederschlesien statt. Die Polen zeigten uns ihre schöne Heimat, einen Wasserfall im Riesengebirge, die Altstadt in Jelenia Gora, eine Glaskugelfabrik.
Wir besuchten die alte polnische Königstadt Krakau mit ihrer schönen Altstadt, dem Marktplatz mit beinahe italienischem Flair und dem Wawel, der alten Königsburg Krakaus. Auschwitz beeindruckte die Schüler wieder sehr, die Grausamkeit der Todesmaschinerie des Stammlagers sowie die riesigen Ausmaße des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau.

Mit großer Herzlichkeit und vorbehaltloser Freundschaft bereitete man uns eine wunderbare Zeit.
Beim Gegenbesuch der polnischen Austauschgruppe vom 8. bis 19. Mai 2006 standen eine Radtour in der Gemeinde Weyhe, eine Stadtführung in Bremen, der Besuch des Auswandererhauses in Bremerhaven und ein Besuch in der alten Hansestadt Lübeck auf dem Programm.

Obwohl in diesem Jahr die deutsche Gruppe deutlich jünger war als die polnische, verstanden sich die Schülerinnen und Schüler prächtig. Viele gemeinsame private Aktivitäten sprechen für sich.
Zum ersten Mal haben die beiden Austauschgruppen an einem deutsch-polnischen Wettbewerb teilgenommen, jedoch leider keinen Preis mit ihrem Wettbewerbsbeitrag gewonnen.

Der Dank der Schüler und der Lehrer gilt insbesondere den polnischen und deutschen Eltern. Ihre Gastfreundlichkeit, ihre Geduld und nicht zuletzt auch ihr Einsatz für die Schülerinnen und Schüler ermöglichten erst den Austausch.

Darüber hinaus möchte ich mich bei der Schulleitung der KGS Kirchweyhe und der polnischen Schulleitung, bei der ehemaligen Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Weyhe und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk für ihre Unterstützung bedanken. Wir werden den Schüleraustausch zwischen Polen und Deutschland weiter fortsetzen, unserer entstandenen Freundschaften wegen - und Europas wegen.

Heinrich Knopp-Marondel