Die KGS Kirchweyhe

Die Kooperative Gesamtschule Kirchweyhe wurde 1996 im Ortsteil Kirchweyhe der Gemeinde Weyhe, nicht weit von Bremen, eingerichtet. Sie umfasst die Klassen 5 bis 10.

Zur Zeit besuchen rund 930 Schülerinnen und Schüler die KGS. Das Kollegium umfasst etwa 70 Lehrkräfte, zwei pädagogische Mitarbeiterinnen für die Klassen mit behinderten Kindern, eine Sozialpädagogin, die sich speziell um Probleme im Bereich der Hauptschule und zwei weitere, die sich vor allem um den anlaufenden Ganztagsbetrieb kümmert.

Die Schule verfügt über ein modernes Gebäude mit viel Licht. Der Architekt hat nicht nur einen Zweckbau errichtet, sondern dafür gesorgt, dass sich Schüler, Lehrer und Personal wohl fühlen können. Trotz der 12 Jahre, die das Gebäude nun genutzt wird, ist die Schule in einem sehr guten Zustand, was eine optimale Lernatmosphäre gewährleistet.

Kooperative Gesamtschule - eine Kurzbeschreibung

SchulhofEine KGS vereinigt nicht nur unter ihrem Dach die herkömmlichen Schultypen Hauptschule, Realschule und Gymnasium, sondern bringt diese Zweige auch zu enger Kooperation. In einigen Fächern findet der Unterricht integriert statt, z.B. in Kunst, Musik, Werken, Textilem Gestalten und Sport. Auch Projekte und Arbeitsgemeinschaften sind meistens für alle Schüler zugänglich.

Stoffpläne und Lehrbücher sind unter den Schulzweigen abgesprochen, so dass ein Wechsel in einen anderen Schulzweig einfacher zu bewältigen ist als beim Wechsel einer ganzen Schule. Für Versetzung und Abschlüsse gelten die gleichen Regeln wie in ganz Niedersachsen

Weiterlesen: Kooperative Gesamtschule - eine Kurzbeschreibung

Sprachlernklassen an der KGS Kirchweyhe

Seit vielen Jahren können Kinder und  Jugendliche an der KGS Kirchweyhe Deutsch lernen, wenn sie ohne Sprachkenntnisse nach Deutschland kommen. Zwei Lehrkräfte , Frau Käfer und Herr Ali, unterrichten in zwei Klassen jeden Vormittag bis zu 32 Schülerinnen und Schüler aus vielen Ländern. Zu uns kommen vor allem Kinder und Jugendliche aus Polen, Russland, Afghanistan und Syrien; viele kommen aus Krisengebieten und sind geflüchtet. Sie kommen mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen, manche haben noch nie eine Schule besucht, andere haben in ihrer Heimat ein Gymnasium besucht. Für alle geht es erst einmal darum, Deutsch zu lernen, damit eine Teilnahme am Unterricht überhaupt möglich wird. Manche müssen auch erst einmal Lesen und schreiben lernen. Für viele ist auch die lateinische Schrift, in der wir schreiben, völlig neu.
Seit einem Jahr haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das deutsche Sprachdiplom zu erwerben, damit sie einen Nachweis  über ihre erworbenen Sprachkenntnisse in der Hand haben.
Zur Zeit sind wir noch die einzige Schule im Nordkreis Diepholz, die diese Möglichkeit bietet. Für viele erfolgt daher  die Anreise zu uns mit dem Zug oder mit dem Taxi. Wir sind sehr froh, Kindern und Jugendlichen diese Voraussetzung zu einer erfolgreichen Integration bieten zu können, sehen aber mit Sorge, dass im Moment der Zuzug gewaltig ansteigt und unsere Plätze, die wir vorhalten können, vielleicht bald nicht mehr ausreichen.