Das Känguru der Mathematik

 

Känguru der Mathematik 2018

 

Wer erspäht die Lösung?

 

Zum beliebten Känguru-Wettbewerb, meldeten sich in diesem Jahr 270 Schülerinnen und Schüler unserer Schule.

Am Känguru-Tag, dem 15. März 2018, knobelten alle Teilnehmenden mit großem Eifer über die spannenden Aufgaben des Wettbewerbs.

Logisches Denken, Kombinationsvermögen und auch die richtige Strategie waren bei der Lösung der Aufgaben gefragt.

Nun sind alle gespannt auf die Ergebnisse und Preise, die wir Ende Mai erwarten.

Alle, die teilgenommen haben, erhalten eine Urkunde mit der Punktzahl und ein kleines Geschenk. Die Besten der einzelnen Jahrgangsstufen erhalten zusätzliche Sachpreise.

 

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es auf http://www.mathe-kaenguru.de .

 

Ulla Hollen

für den Fachbereich Mathematik

 

 


Känguru 2018

Vorlesewettbewerb 2017

Die Drachen brachten Lena Glück

 

Auch in diesem Jahr musste das Stichlesen darüber entscheiden, wer im diesjährigen Vorlesewettbewerb für die 6. Klassen die Urkunde als Schulsiegerin mit nach Hause nehmen durfte: Es war Lena Rimek, deren Schwester Finja vor zwei Jahren Schulsiegerin geworden war.

Diesmal gab es nur einen Jungen, der beim Schulentscheid am 04. Dezember 2017 gegen vier Mädchen antreten musste.

Zunächst lasen alle fünf aus selbst gewählten Büchern vor. Die Reihenfolge wurde ausgelost. Yasmin Yigit (6e) begann mit der beliebten Kinderbuchserie „Die drei ???“ und las aus dem Band „Die Geisterjäger“, dann kam Lennox Borgmann (6a), der einen Ausschnitt aus dem Klassiker „Harry Potter und der Stein der Weisen“ von Joanne K. Rowling präsentierte. Es folgte Lena Rimek (6d) mit dem Roman „Kenny und der Drache“ von Tony DiTerlizzi sowie Lucie Werner (6b), die eine Passage aus „Momo“ von Michael Ende las. Den Abschluss bildete Mirja Maßberg (6c). Sie hatte sich für den witzigen Roman „Luzifer. Zu gut für die Hölle“ von Jochen Till entschieden. Erst im September hatte der Autor diesen Roman unseren 5. Klassen im Forum im Rahmen einer Autorenlesung vorgestellt und war damit nicht nur bei den Fünftklässlern auf Begeisterung gestoßen.

Gewertet wurden in der ersten Runde Lesetechnik, Textgestaltung und Textverständnis.

Im zweiten Durchgang mussten alle VorleserInnen beweisen, dass sie auch einen unbekannten Text gut bewältigen konnten. Diesmal bekamen die TeilnehmerInnen den Roman „Aventurine. Das Mädchen mit dem Drachenherz“ von Stephanie Burgis vorgelegt. In dem Roman geht es um das Drachenmädchen Aventurine, das ohne Wissen seiner Familie sein Zuhause verlässt und sich in die Welt der Menschen wagt. Dort wird Aventurine von einem Zauberer in ein menschliches Wesen verwandelt; sie verliert alles, was sie bisher geschützt hat, z.B. ihren Schuppenpanzer, behält aber ihr Drachenherz. Durch ihre menschliche Gestalt muss sie nun leben wie ein Mensch und sich in allerlei schwierigen Situationen behaupten. Durch ihr Drachenherz und ihre Gedanken liefert sie dem Leser aber einen interessanten Blick von außen auf unsere menschliche Lebensweise.

Nach beiden Durchgängen konnte sich die Jury noch auf keine Siegerin festlegen, denn Lucie und Lena lagen noch eng beieinander, dicht gefolgt von den drei anderen VorleserInnen. Auch nach dem anschließenden Stichlesen, bei dem Lena und Lucie dieselbe Textpassage darbieten mussten, tat sich die Jury schwer, da beide Mädchen toll lasen, stimmte dann aber mit knapper Mehrheit für Lena.

Alle VorleserInnen – die Siegerin sowie die vier Zweitplatzierten –  erhielten Buchpreise, die wie schon in den Vorjahren der Förderkreis der KGS Kirchweyhe gestiftet hatte. Die Siegerin bekam zusätzlich eine Urkunde des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, sei gedankt: dem Förderkreis für die materielle Unterstützung, der Kollegin Jana May sowie den Schülerinnen Naya Engelhardt (R 10b), Carla Mauksch (G 10a) und dem Schüler Joel Kampa (H 10a), die allesamt mit Sachverstand und Engagement in der Jury mitgewirkt haben. Vor allem jedoch gilt unsere Anerkennung allen VorleserInnen für ihren Einsatz und ihre Begeisterung für das Lesen. Unserer Schulsiegerin Lena Rimek wünschen wir viel Erfolg beim Kreisentscheid!

 

 

Claudia Götz

Fachbereichsleiterin Deutsch

Lyrikwettbewerb 2017

Lyrikwettbewerb 2017: Theresa Beet siegte gleich doppelt

Zwar wurde die Siegerehrung wegen einer Parallelveranstaltung diesmal aus dem Forum in einen Klassenraum „ausquartiert“, ansonsten aber wurde auf bewährte Verfahren zurückgegriffen: Im Vorfeld hatte wieder die Fachkonferenz Deutsch für jeweils einen Doppeljahrgang das Thema und die sprachlich-formalen Anforderungen festgelegt, die die

  • lyrik2017

Gedichte erfüllen sollten. Die 5. und 6. Klassen sollten zum beliebten Thema „Tiere“ 3 Strophen à 4 Verse, verbunden durch Paar- oder Kreuzreim, verfassen. Für die 7. und 8. Klassen lautete das Thema diesmal: „Wofür mein Herz schlägt“. Die Sprache sollte sich durch eine gelungene Metaphorik auszeichnen. Letzteres galt auch für die 9. und 10. Klassen, die ihre Gedanken und Gefühle zum Thema „Weite Welt - faire Welt (?)“ in Verse oder freie Rhythmen fassen sollten. Die Gedichte konnten in besonders gestalteter Form oder ungestaltet eingereicht werden, die Bereiche „Text“ und „Gestaltung“ wurden getrennt bewertet.

Jede Klasse wählte die drei besten Gedichte aus, die in anonymisierter Form den Jurys vorgelegt wurden. Lehrerjurys bewerteten die Gedichte der 9. und 10. Klassen sowie die Gestaltung. Wie beim letzten Mal bewerteten Jurys aus Schülerinnen und Schülern einer 9. Klasse die Gedichte der Klassen 5-8. Die G 9a ging diese Aufgabe mit Kompetenz und Engagement an und begutachtete unter der fachkundigen Anleitung ihrer Deutschlehrerin Mareike Rehdelfs die eingereichten Gedichte auf die Einhaltung der Kriterien, aber auch besonderer Einfallsreichtum wurde in Form eines Sonderpreises gewürdigt.

Bei der kleinen Feierstunde am 12. Juni 2017, die von drei Schülerinnen der 5 b unter der Leitung von Tilko Vitzthum musikalisch eröffnet wurde, übernahmen die Jurymitglieder der G 9a die Moderation des Parts für die Klassen 5-8. Jedes Gedicht wurde dabei von einem Laudator/einer Laudatorin aus der G 9a in seiner Besonderheit gewürdigt und dann von der Siegerin/dem Sieger vorgetragen. Als Anerkennung für ihre dichterischen bzw. gestalterischen Leistungen erhielten die Nachwuchslyriker/innen Urkunden sowie Gutscheine, die auch in diesem Jahr die Buchhandlung Schüttert gestiftet hatte. Herzlichen Dank dafür!

Folgende Schülerinnen und Schüler wurden ausgezeichnet:

In Klasse 5 siegte Niklas Meyer (5c) mit „Die Katze“, im 6. Jahrgang Geralina Kolmsee (6c) mit „Der kleine Igel“ vor Joshua Klöpper (G 6c) mit „Mein Traumtier“. Einen Sonderpreis vergab die Jury an Leonie Walther (G 6b) für ihr witziges Gedicht „Das Faultier“.

Im 7. Jahrgang wurden zwei Schülerinnen geehrt, und zwar erhielt Neeltje Cordes (G 7c) den ersten Preis für ihr Gedicht „Wofür mein Herz schlägt“. Eske Ebert (G 7a) bekam für ihre originelle Liebeserklärung an „Bella Donna K“, ihr Pferd, den zweiten Preis zuerkannt.

Siegerin im 8. Jahrgang ist Theresa Beet (R 8b) mit „Wundenweber“ vor Mariam Sleiman    (G 8b), die durch ihre Verse deutlich werden ließ, dass ihr Herz für die Kunst schlägt.

Die Klassen des 9. und 10. Jahrgangs hatten nur wenige Gedichte eingereicht, sodass nur zwei 1. Preise vergeben wurden, und zwar einmal an Benita Ehlers (G 9b) für ihr sehr nachdenklich stimmendes Gedicht „Fast“, das die noch immer herrschende Kluft zwischen armen und reichen Ländern eindrucksvoll thematisiert, sowie an Teresa Benke (G 10b), die in „Des Menschen Welt“ für die Schaffung einer wahrhaft fairen Welt plädiert.

Im Bereich „Gestaltung“ wurden drei Arbeiten prämiert, wobei die Jury besonders darauf achtete, dass die Bildelemente den Inhalt der Verse aufnahmen und umsetzten. „Rosa mit ein bisschen Schwarz“ von Theresa Beet (R 8b) siegte vor „Im Schlund des Raubtieres“ von Florian Wichert (G 10a) und Alina Kunscherts (R 7b) liebevoller Gestaltung ihres Gedichts „Freundschaft – Wofür mein Herz schlägt“.

Den jungen Dichterinnen und Dichtern, den Schülerinnen und Schülern sowie den Kolleginnen und Kollegen, die in den Jurys mitgewirkt bzw. den Klassenentscheid durchgeführt haben, von dieser Stelle aus ein herzliches Dankeschön und für die Zukunft weiterhin viel Freude an Gedichten.

 

Aus den insgesamt 12 prämierten Gedichten nun eine kleine Auswahl -  je eines pro Thema:

 

 

 

Zum Thema „Tiere:“

 

 

 

Der kleine Igel

 

 

 

Ein kleiner Igel ist erwacht,

 

hat Hunger, mitten in der Nacht!

 

Er schnüffelt hier, er schnüffelt dort,

 

sucht Futter fast an jedem Ort.

 

 

 

Er trippelt hin, er trippelt her,

 

frisst Würmer, Schnecken und noch mehr.

 

Das Igelein, es bleibt jetzt stehn,

 

denn plötzlich hat es was gesehn:

 

 

 

Für Katzenkind und Katzenmutter

 

steht vor dem Haus das Katzenfutter.

 

Das Igelein, mampf-mampf, schleck-schleck,

 

es frisst das Katzenfutter weg!

 

 

 

Geralina Kolmsee, 6c

 

 

 

 

 

 

 

Zum Thema „Wofür mein Herz schlägt“:

 

 

 

Wundenweber

 

 

 

Ich ertrank in meinen Sorgen

 

Kein Hoffnungsschimmer, kein Morgen

 

Alles dumpf wie in Wasser getaucht

 

Du warst alles, ich hätte dich gebraucht.

 

 

 

Du hast deine Hand der meinen entzogen

 

Ich realisierte: du hast mich betrogen

 

Du, der alles, jede Macke von mir kennt

 

Nie hätte ich gedacht, dass du dich von mir trennst.

 

 

 

Ich fühlte nicht außer dem verdammten Schmerz

 

Ich hasse dich und doch gehört dir mein Herz

 

Mein Leben mit dir war so schwer

 

Doch ohne dich wollte ich nicht mehr.

 

War es mein Lachen, mein Verhalten, mein Gesicht?

 

Warum, verdammt noch mal, magst du mich nicht?

 

Ich war dich so leid, doch nie Ende in Sicht

 

Am Ende des Tunnels schien kein Licht.

 

 

 

Doch dann kam mein Retter

 

Er war sanfter und netter

 

Er zog mich aus der Dunkelheit

 

Er blieb bei mir, ertrug mein Leid

 

Er brachte das Licht wieder in mein Leben

 

Er half mir, mein Herz heil zu weben

 

Er hat mich endlich aufgeweckt

 

Ich habe mich, dank ihm, nicht mehr versteckt

 

Meine Gedanken wandern zwar immer noch zu dir

 

Aber du bist Vergangenheit, bitte bleib fern von mir

 

 

 

Theresa Beet, R 8b

 

 

 

 

 

 

 

Zum Thema „Weite Welt – faire Welt (?)“:

 

 

 

Fast

 

 

 

Sie aß ein riesiges Stück

 

Von ihrer rosanen Zuckerwatte

 

„Gleich fahren wir Karussell“, dachte sie

 

Und betrachtete die Attraktion vor sich

 

 

 

Er verließ das Gebäude

 

In dem er Tag für Tag arbeitete

 

„Der Rauch sieht aus wie Zuckerwatte“, dachte er

 

Und betrachtete die Türme des Gebäudes

 

„Aber nur fast“

 

 

 

Sie nahm einen großen Löffel

 

Von dem leckeren Schokoladenpudding

 

„Ich nehme noch eine zweite Portion“, dachte sie

 

Und betrachtete die leere Schüssel vor sich

 

 

 

Er befreite den Vogel

 

Von der klebrigen Masse

 

„Das Öl sieht aus wie Schokolade“, dachte er

 

Und betrachtete die Katastrophe vor sich

 

„Aber nur fast“

 

 

 

Sie schüttete eine Portion ins Wasser

 

Von dem bunten Fischfutter

 

„Heute kauft Mama einen zweiten Fisch“, dachte sie

 

Und betrachtete das Aquarium vor sich

 

 

 

Er fischte drei auf einmal aus dem Wasser

 

Von den leeren Plastikflaschen

 

„Man könnte meinen sie wären Fische“, dachte er

 

Und betrachtete den Müll in seinen Händen

 

„Aber nur fast“

 

 

 

Er nähte seit Stunden

 

An den farbigen T-Shirts

 

„Ich wäre gerne woanders“, dachte er

 

Und betrachtete das schwarze Logo

 

 

 

Sie holte ihren Geldbeutel hervor

 

Um das pinke T-Shirt zu bezahlen

 

„Die Farbe sieht aus wie meine Lieblingsfarbe“, dachte sie

 

Und betrachtete das schwarze Logo

 

„Aber nur fast“

 

 

 

Benita Ehlers, G 9b

 

 

 

 

 

Claudia Götz

 

Fachbereichsleiterin Deutsch

 

 

 

 

Das Känguru der Mathematik (3)

 

Känguru der Mathematik 2017  –
ein Wettbewerb, in dem man große Sprünge machen kann  

 

Am 16.März 2017, dem diesjährigen Känguru-Tag, beteiligten sich knapp 300 Schülerinnen und Schüler unserer Schule am beliebten Känguru-Wettbewerb.
Die Teilnehmenden knobelten mit großem Eifer über die spannenden Aufgaben des Wettbewerbs. Logisches Denken, Kombinationsvermögen und auch die richtige Strategie waren bei der Lösung der Aufgaben gefragt.
Durch die besondere Herausforderung der Aufgaben kommen immer wieder sonst unentdeckte mathematische Talente zum Vorschein.

 

 

Alle Teilnehmenden sind Gewinner, sie alle erhielten eine Urkunde und einen „Preis für alle“.
Sehr erfreulich ist, dass 12 Schülerinnen und Schüler besonders gut abgeschnitten haben und Sonderpreise erzielten.

 

Einen ersten Preis erhielt:       Jan Kreuzer 5e (Jahrgangsbester)

           

Einen zweiten Preis erhielt:   Lea Hahn G6a (Jahrgangsbeste),  Yating Mei R9b (Jahrgangsbeste)

Lea hat den weitesten Sprung gemacht und erhält das Känguru-T-Shirt

                                      

Einen dritten Preis erhielt:       

                    Maiko Kiuntke 5a

                    Mirja Maßberg 5c

                    Joshua Klöpper G6c
                    Leonie Walther G6b

                    Laura Roth G6c
                    Christin Busch G7c (Jahrgangsbeste)
                    Ben Kreuzer G7a
                    Lukas Reese G8b (Jahrgangsbester)

                    Felix George G9a
Jahrgangsbeste des 10. Jahrgangs war Natalie Nahrmann G10a

Herzlichen Glückwunsch an alle unsere Schülerinnen und Schüler zu diesen herausragenden Leistungen und den großartigen Ergebnissen!
Besonderen Dank auch an die Mathematiklehrkräfte, die ihre Schülerinnen und Schüler motiviert und unterstützt haben!

Ulla Hollen
Fachbereichsleiterin Mathematik

 

 

 

 

 

Vorlesewettbewerb 2017

 

Die Drachen brachten Lena Glück

 

Auch in diesem Jahr musste das Stichlesen darüber entscheiden, wer im diesjährigen Vorlesewettbewerb für die 6. Klassen die Urkunde als Schulsiegerin mit nach Hause nehmen durfte: Es war Lena Rimek, deren Schwester Finja vor zwei Jahren Schulsiegerin geworden war.

Diesmal gab es nur einen Jungen, der beim Schulentscheid am 04. Dezember 2017 gegen vier Mädchen antreten musste.

Zunächst lasen alle fünf aus selbst gewählten Büchern vor. Die Reihenfolge wurde ausgelost. Yasmin Yigit (6e) begann mit der beliebten Kinderbuchserie „Die drei ???“ und las aus dem Band „Die Geisterjäger“, dann kam Lennox Borgmann (6a), der einen Ausschnitt aus dem Klassiker „Harry Potter und der Stein der Weisen“ von Joanne K. Rowling präsentierte. Es folgte Lena Rimek (6d) mit dem Roman „Kenny und der Drache“ von Tony DiTerlizzi sowie Lucie Werner (6b), die eine Passage aus „Momo“ von Michael Ende las. Den Abschluss bildete Mirja Maßberg (6c). Sie hatte sich für den witzigen Roman „Luzifer. Zu gut für die Hölle“ von Jochen Till entschieden. Erst im September hatte der Autor diesen Roman unseren 5. Klassen im Forum im Rahmen einer Autorenlesung vorgestellt und war damit nicht nur bei den Fünftklässlern auf Begeisterung gestoßen.

Gewertet wurden in der ersten Runde Lesetechnik, Textgestaltung und Textverständnis.

Im zweiten Durchgang mussten alle VorleserInnen beweisen, dass sie auch einen unbekannten Text gut bewältigen konnten. Diesmal bekamen die TeilnehmerInnen den Roman „Aventurine. Das Mädchen mit dem Drachenherz“ von Stephanie Burgis vorgelegt. In dem Roman geht es um das Drachenmädchen Aventurine, das ohne Wissen seiner Familie sein Zuhause verlässt und sich in die Welt der Menschen wagt. Dort wird Aventurine von einem Zauberer in ein menschliches Wesen verwandelt; sie verliert alles, was sie bisher geschützt hat, z.B. ihren Schuppenpanzer, behält aber ihr Drachenherz. Durch ihre menschliche Gestalt muss sie nun leben wie ein Mensch und sich in allerlei schwierigen Situationen behaupten. Durch ihr Drachenherz und ihre Gedanken liefert sie dem Leser aber einen interessanten Blick von außen auf unsere menschliche Lebensweise.

Nach beiden Durchgängen konnte sich die Jury noch auf keine Siegerin festlegen, denn Lucie und Lena lagen noch eng beieinander, dicht gefolgt von den drei anderen VorleserInnen. Auch nach dem anschließenden Stichlesen, bei dem Lena und Lucie dieselbe Textpassage darbieten mussten, tat sich die Jury schwer, da beide Mädchen toll lasen, stimmte dann aber mit knapper Mehrheit für Lena.

Alle VorleserInnen – die Siegerin sowie die vier Zweitplatzierten –  erhielten Buchpreise, die wie schon in den Vorjahren der Förderkreis der KGS Kirchweyhe gestiftet hatte. Die Siegerin bekam zusätzlich eine Urkunde des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, sei gedankt: dem Förderkreis für die materielle Unterstützung, der Kollegin Jana May sowie den Schülerinnen Naya Engelhardt (R 10b), Carla Mauksch (G 10a) und dem Schüler Joel Kampa (H 10a), die allesamt mit Sachverstand und Engagement in der Jury mitgewirkt haben. Vor allem jedoch gilt unsere Anerkennung allen VorleserInnen für ihren Einsatz und ihre Begeisterung für das Lesen. Unserer Schulsiegerin Lena Rimek wünschen wir viel Erfolg beim Kreisentscheid!

 

 

Claudia Götz

Fachbereichsleiterin Deutsch

 

Projekttage Deutsch 2016

 

Turnusgemäß fanden in diesem Jahr wieder die Projekttage für die 5. und 6. Klassen statt. Auch diesmal drehte sich alles um Märchen (Klasse 5) und Fabeln (Klasse 6).

Am  18. Oktober machten sich die Klassen und ihre Deutschlehrer/innen dann mit Elan an die Arbeit; sie bastelten, zeichneten, schrieben, übten Rollen ein und vieles mehr, damit sie am 19. Oktober und bei der Weihnachtsfeier für die 5. Klassen am 20. Dezember im Forum etwas zu präsentieren hatten. Und das hatten sie reichlich.

        

Die beliebten „Bremer Stadtmusikanten“ standen im Mittelpunkt des Schattenspiels der Klasse 5a. Die Figuren hatten sie aus Pappe selbst gebastelt. Der Song „Wir sind die Bremer Stadtmusikanten“ untergliederte die Handlung wirkungsvoll. Es war spürbar, dass die Aufführung eine eindrucksvolle Gesamtleistung einer motivierten Klasse war. Die 5b verarbeitete sechs musikalische Märchen zu Theaterszenen, während die 5d und die 5e Märchen im Schuhkarton präsentierten. Bei der Vorführung im Forum untermalten sie ihre Präsentation durch das Märchen „Brüderchen und Schwesterchen“, das alle gemeinsam vortrugen. Die 5c hatte ein regelrechtes Märchenatelier aufgebaut, in dem Märchen im Schuhkarton ebenso zu bewundern waren wie Plakate und Comics zu verschiedenen Märchen und zwei kleine Theaterstücke „Die kleine Meerjungfrau“, worin schauspielerisches Können und tolle Kostüme überzeugten, sowie „Die Bremer Stadtmusikanten“. Alle Klassen ließen spürbar werden, dass Märchen nach wie vor begeistern können.

        

Die sechsten Klassen loteten die ganze Bandbreite von Fabeln aus. Die 6a hatte sich die verschiedenartigsten Projekte vorgenommen: Fabeln wurden „entflochten“ und mit Masken inszeniert, die Fabel „Der Löwe und der Fuchs“ wurde geschrieben und dann aufgeführt, die Fabel „Der Fuchs und der Storch“, in der die beteiligten Tiere einander zum Essen einladen, dann aber bewusst für den andern unpassende Gefäße wählen, wurde präsentiert. Die 6b, die die Besucher gleich mit einer hübschen Türdekoration empfing, führte sogar fünf verschiedene Fabeln in liebevoll hergestellter Dekoration auf, wie z.B. „Der Igel und der Maulwurf“, „Der Esel und das Pferd“. Ein regelrechtes „Fabelatelier“ gab es bei der 6c zu bewundern: Überall hingen Masken, auch an der Türe. Es wurde ein Szenenkampf zwischen Tieren – auch hierzu wurden Masken eingesetzt –, ein Hörspiel vom „Fuchs und Karpfen“, ein szenisches Spiel „Die Landmaus und die Stadtmaus“ und ein Stockfigurentheater zu „Der Igel und der Maulwurf“ gezeigt. Die Klasse und ihre Deutschlehrerinnen bewiesen viel Geschick und Engagement. Die G 6b war wieder in etwas anderer Weise kreativ: Je vier Schülerinnen und Schüler schrieben Fabeln zu bekannten Sprichwörtern wie „Übermut tut selten gut“, „Wer zuletzt lacht, lacht am besten“ etc., führten sie szenisch auf und machten so deutlich, dass sie den Aufbau und den Sinn von Fabeln nicht nur kognitiv verstanden hatten, sondern auch kreativ umsetzen konnten.

     

Unterstützt von ihren Lehrkräften, haben die Schülerinnen und Schüler aller beteiligten Klassen das freie und kreative Arbeiten sichtlich genossen. Der Beifall der Besucher zeigte, dass sich auch die Ergebnisse wahrlich hören und sehen lassen konnten.

Claudia Götz, Fachbereichsleiterin Deutsch 

 

 

Sprechprüfungen

Fachbereich Fremdsprachen

 
 Liebe Eltern der KGS Kirchweyhe,
 
die neuen Fremdsprachen-Kerncurricula sehen in allen Schulzweigen in jedem zweiten Jahrgang eine Sprechprüfung vor, die eine der Klassenarbeiten ersetzen soll. In den kommenden Monaten werden diese Prüfungen während derUnterrichtszeit stattfinden, vorzugsweise in Randstunden, um den Unterrichtsausfall zu minimieren. Die Prüfungen werden zwei bis drei Doppelstunden einnehmen und zehn bis vierzehn Tage im Voraus angekündigt. Wer gerade nicht geprüft wird, erhält für die  Mensa oder für zu Hause Aufgaben, die nachfolgend im Unterricht ausgewertet werden.

weitere Informationen zu den Sprechprüfungen :


Fachbereich Fremdsprachen

Bewertung im Fachbreich Fremdsprachen