Ehrlich gesagt, am Anfang wussten wir gar nicht was eine „Nachhaltige Unternehmensphilosophie“ ist. Aber, und das ist das Interessante, wir hatten schon immer ein bestimmtes Selbstverständnis (in der Schule), eine bestimmte Einstellung zu Werten in sozialer, pädagogischer, ökologischer und ökonomischer Hinsicht. Aus dieser Philosophie leiten sich unsere Unternehmensziele ab:


Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern

Bereits im Bewerbungsverfahren wurde von uns darauf geachtet, dass die spätere Belegschaft in etwa zu je der Hälfte aus Jungen und Mädchen besteht. Dieses Verhältnis sollte sich auch in der Geschäftsleitungsebene widerspiegeln. Real arbeiten in der Geschäftsleitung mehr Mädchen als Jungen.


Für eine Gesellschaft des Miteinander

Entsprechend unseres Gesamtschulkonzepts ist es uns wichtig, dass Hauptschüler, Realschüler und Gymnasiasten lernen,miteinander zu arbeiten. Entsprechend dieses Leitgedankens arbeiten in der Schülerfirma etwa zu je einem Drittel Schüler aus allen drei Schulzweigen.


Gesellschaftliche Funktion der Schülerfirma

Durch die Arbeit in der Schülerfirma und durch die Hospitationsprojekte mit unserem Partnerbetrieb bekommen die Schüler Einblicke in betriebliche Abläufe.Die Mitarbeit in der Schülerfirma wirkt somit berufsvorbereitend.


Verantwortung gegenüber der Umwelt
Wir verwenden kein Tropenholz, arbeiten nicht mit lösungsmittelhaltigen Farben und Lacken und pflegen einen ressourcenschonenden Umgang mit Wasser, Strom und Abfall.


Ökonomische Verantwortung

Die Schülerfirma ist nicht auf Profitmaximierung ausgerichtet. Im Vordergrund stehen die pädagogischen und sozialen Ziele. Die überschüssigen Gewinne werden an soziale Einrichtungen gespendet. In diesem Zusammenhang wollen wir uns auch mit gesellschaftlichen Problemfeldern,
wie z.B. der Obdachlosigkeit beschäftigen. Konkret heißt das, dass unsere Geschäftsführerin ein Praktikum bei der „Syker Tafel“ gemacht hat, wohin jetzt auch ein Teil unserer zur Verfügung stehender Spendengelder fließen wird.